Top-Thema für zukunftsorientierte Unternehmen: Jobsharing

Das Modell hat Potenzial – für Unternehmen und Mitarbeiter

Wie Jobsharing ein Gewinn für alle Beteiligten sein kann. 

Jobsharing, also das Modell, dass Kollegen gemeinsam eine Position in einem Unternehmen ausfüllen, bietet für beide Seiten Vorteile. 

Wie Arbeitgeber vom Modell des Jobsharing profitieren

Unternehmen, die erhöhte Anforderungen an Führungskräfte erkennen und ihnen entsprechen wollen, bietet Jobsharing die Möglichkeit, die komplexer werdenden Aufgaben von Führung im Tandem zu besetzen. Dabei bringen nicht nur beide Jobsharing-Partner ihre Expertise ein und decken gemeinsam ein größeres Kompetenzprofil ab.

Die gemeinsame Arbeit im Jobsharing liefert permanent gegenseitiges Feedback und gibt kontinuierlich Anstösse zur Weiterentwicklung. 

Jobsharing fördert damit genau die Haltung, die moderne Führung braucht, um in der VUCA-Welt erfolgreich zu sein. Zugleich können Arbeitgeber in Zeiten des Fachkräftemangels den Pool der Menschen, die sich auf eine Stelle bewerben, vergrößern. Denn für immer mehr Arbeitnehmer sind Arbeitszeitmodelle jenseits der herkömmlichen Vollzeit ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des Arbeitgebers. 

Welche Möglichkeiten Jobsharing Arbeitnehmern für ihre Karriere eröffnet

Interessant ist Jobsharing für Arbeitnehmer, die eine Stelle besetzen wollen, die ihrer Qualifizierung, Erfahrung und Haltung entspricht, für die Vollzeit aber kein attraktives Arbeitszeitmodell ist. Jobsharing ist dann eine ideale Form, die Karriere auch in Teilzeit fortsetzen zu können. Zum Beispiel, weil ihm Leben auch Zeit sein soll für die Familie, eine Fortbildung, ein Hobby, ein Ehrenamt oder die Gesundheit. 

Was es braucht, um das Arbeitszeitmodell Jobsharing gut umzusetzen

Die Verantwortung für Aufgaben zu teilen und in einem Job gut zusammenzuarbeiten, das erfordert von den Partnern eine möglichst reife Haltung. Gleiches gilt für das Management des Unternehmens. Gemeinsame bzw. sich ergänzende Werte sowohl zwischen den Partnern wie auch zwischen den Mitarbeitern im Sharing und dem Arbeitgeber sind ebenfalls essentiell. Wie aber lassen sich Werte und Haltungen identifizieren? Dazu bietet unser Gastbeitrag im Blog von Pairforming ausführliche Informationen. 

Wie sich Jobsharing in der Praxis erfolgreich umsetzen lässt, das erläutert das Führungs-Tandem von Pairforming in dieser Folge unseres Podcasts ICH WIR ALLE

Überraschende Erkenntnisse zu TopSharing, dem Jobsharing in Führungspositionen, liefert die TopSharing-Studie 2019. So interessieren sich Männer ähnlich stark für TopSharing wie Frauen. Eine Arbeitszeit jenseits der herkömmlichen Vollzeit ist also für Mitarbeiter beiderlei Geschlechts interessant. Sich im Beruf zu verwirklichen und zu wachsen, ist auch für Kollegen in Teilzeit ein Thema. 

Noch mehr Infos zu Jobsharing liefern folgende Artikel: 

Sie wünschen sich Unterstützung, um mit der Definition der gemeinsamen Werte und der Reflexion der eigenen Haltung eine gute Grundlage für die Umsetzung von Jobsharing zu legen? Wir unterstützen Sie gerne